Kippt Chinas Einstieg beim Hamburger Hafen?

Im Streit um den möglichen Einstieg des chinesischen Staatskonzerns Cosco bei einem Hamburger Container-Terminal ist die Bundesregierung mit neuen Tatsachen konfrontiert: Nach einer Recherche von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ stuft das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) das Terminal Tollerort mittlerweile als kritische Infrastruktur und damit als besonders schützenswert ein.

Forum Automobillogistik

Logistik- und Supply Chain-Experten der Automobilindustrie treffen sich am 21. und 22. Juni bei der Schaeffler AG in Herzogenaurach. Die Transformation ist die größte Aufgabe der Automobilindustrie, und Krisen als „New Normal“ sind zur permanenten Begleitmusik geworden

Lkw-Gütertransporte haben sich massiv verteuert

Zu wenig Fachkräfte und hohe Kraftstoffkosten sorgen auch für höhere Preise im Straßengütertransport. Im vergangenen Jahr waren die Preise für die Güterbeförderung im Straßenverkehr so stark angestiegen wie noch nie. Sie wuchsen auf ein Niveau, wie es seit dem Erhebungsstart im Jahr 2006 noch nicht gemessen wurde, ermittelte aktuell das Statistische Bundesamt.

Fiege übernimmt Fulfillment für Polspotten

Der Logistikdienstleister Fiege gewinnt mit der niederländischen Einrichtungsmarke Polspotten einen weiteren Kunden im wachsenden Einrichtungs- und Möbelsegment. Das Geschäft bringt Fiege in seinem Multi-User-Center in Westzaan nördlich von Amsterdam unter, in dem der Kontraktlogistikexperte bereits für die Zuiver Group tätig ist.

Logistik wird aus dem Takt, aber nicht zum Stillstand kommen

Mit ihrem für den 27. März 2023 angekündigten großangelegten Warnstreik streuen die Gewerkschaften EVG und ver.di schon wieder vorsätzlich Sand in das Getriebe der Wirtschaft und des gesellschaftlichen Lebens. Durch konzertierte Arbeitsniederlegungen bei der Deutsche Bahn, in den Flughäfen, in den Seehäfen, bei den Wasser- und Schifffahrtsdirektionen und Teilen der Autobahn GmbH soll die Mobilität Deutschlands am kommenden Montag zum Stillstand gebracht werden.

LogiMAT 2023 in Stuttgart – Flurförderzeuge

Die international führenden Hersteller der Flurförderzeuge-Branche kommen mit zahlreichen Neuheiten zur LogiMAT 2023. Premieren sind angekündigt unter anderem in den Bereichen Schubmast-, Elektro-Gegengewichts- und -Mehrwegestapler, Vertikal-Kommissionierer, Schmalganggeräten und Niederhubwagen. Zudem erhält das Fachpublikum einen Überblick über das aktuelle Angebotsspektrum in den flankierenden Bereichen wie etwa den Assistenzsystemen und alternativen Antrieben.

Dematic zeigt auf LogiMAT Automatisierungstechnik für das Lager der Zukunft

Mit einer Premiere wartet Dematic auf der diesjährigen LogiMAT vom 25. bis 27. April in Stuttgart auf: Erstmals präsentiert der Intralogistikspezialist seine Lösungen für eine vollautomatisierte Supply Chain neben seinen KION-Konzernschwestern Linde Material Handling, STILL und Baoli. Von der engen Zusammenarbeit profitieren Kunden künftig durch eine noch leistungsfähigere Intralogistik.

Samskip, duisport und TX Logistik betreiben KV-Terminal logport III in Duisburg gemeinsam

Samskip, duisport und die TX Logistik AG werden das KV-Terminal auf logport III in Duisburg-Hohenbudberg künftig gemeinsam betreiben. Dazu haben die drei Partner die neue Gesellschaft „Ziel Terminal GmbH“ gegründet. Samskip ist daran mit 49,8 Prozent beteiligt, duisport und TX Logistik halten jeweils 25,1 Prozent der Anteile. Das Terminal wird langfristig von duisport an das Joint Venture vermietet.

WISAG managt Depots und Verwaltungen von DPD

Im Bereich Gebäudereinigung arbeitet die WISAG bereits seit 2018 für den Paketdienstleister DPD Deutschland – nun konnte der Immobilienspezialist die Zusammenarbeit ausweiten: Seit dem 1. Januar 2023 ist die WISAG Gebäudetechnik Holding GmbH & Co. KG für das technische Gebäudemanagement von DPD zuständig. Das gilt bundesweit für 79 Depots sowie für die Verwaltungsstandorte und die Zentrale in Aschaffenburg.

Flixbus will Teil des 49-Euro-Tickets werden

Sollte der Fernbusanbieter Flixbus nicht mit in das Deutschlandticket aufgenommen werden, müsse man das Angebot deutlich reduzieren, so die Drohung. Am 1. Mai soll das neue 49-Euro-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr an den Start gehen. Gelten wird dies hierzulande im Bahn-Regionalverkehr, in Bussen, Straßenbahnen sowie U- und S-Bahnen. Ausgeschlossen ist bislang allerdings der Fernverkehr.

Logistikimmobilienbranche geprägt von Transformation und Digitalisierungsthemen

Die Logistikimmobilienbranche wird auch im Jahr 2023 wieder stark von Transformation und Digitalisierungsthemen geprägt werden, berichtet qprem. Das sind einige der wichtigsten Trends: Smarte Logistikimmobilien: Smarte Technologien wie IoT-Sensoren und -Systeme werden in Logistikimmobilien immer stärker eingesetzt, um Prozesse zu optimieren und den Betrieb zu verbessern. Hierzu zählen beispielsweise smarte Regalsysteme und automatisierte Transportmittel.

Inflation und Ukraine-Krieg setzen Lieferketten unter Druck

Europas Lieferketten befinden sich angesichts der geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten in einer schwierigen Lage: So gehen rund 68 Prozent der Supply Chain Manager davon aus, dass Europas Lieferketten auch im Jahr 2023 durch den Krieg in der Ukraine gestört werden.

Port of Rotterdam: Raum schaffen für den Wandel

Der Rotterdamer Hafen ist auf dem besten Weg, sich in ein nachhaltiges Hafen- und Industriegebiet zu verändern. Dabei orientieren er sich an den „Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen. Der Hafenbetrieb hat in finanzieller Hinsicht ein gutes Jahr hinter sich. Der Umschlag war mit 467,4 Millionen Tonnen fast genauso hoch wie im vorhergegangenen Jahr, ebenso wie das Nettoergebnis (247,2 Millionen €).

Fossile Energie noch bis mindestens 2035 unverzichtbar

Nachhaltigkeit ist in der Logistik- und Transportbranche zu einer der wichtigsten Prämissen geworden – und gewinnt weiter an Bedeutung. Darüber sind sich die in der aktuellen Horváth-Studie befragten Topführungskräfte aus relevanten Logistik- und Transportunternehmen sowie renommierte Wissenschaftler einig. Geschäftsmodelle und Prozesse werden grundlegend daran angepasst, der Transport beispielsweise zunehmend von der Straße auf die Schiene verlagert.

„Rückkehr zum gesunden Realismus“

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine rauschten die Daten des Logistik-Indikators erwartungsgemäß in den Keller. Schaut man sich jedoch die Langzeit-Entwicklung von Geschäftslage, Geschäftserwartungen und Geschäftsklima genau an, fällt auf: Nie lagen die drei Indikatoren weiter auseinander, nie war der Pessimismus der Geschäftserwartungen so weit von der Geschäftslage entfernt wie im vergangenen Jahr.

Echte Klimatransparenz statt grüne Etiketten für die Deutsche Post

Den Vorschlag für ein Label, das den CO2-Fußabdruck von Paketen für Verbraucherinnen und Verbrauchern noch transparenter macht, unterstützt der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK). Der Gesetzgeber muss hierfür branchenweit einheitliche Standards schaffen, damit für alle Paketdienste gleiche Bedingungen gelten.

Die Initiative „Logistik | ist weiblich“ zeichnet Frauen in Transport & Logistik aus

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und die Logistik Initiative Bayern schreiben für das Jahr 2023 zum zweiten Mal den Preis „Logistik | ist weiblich“ aus. Unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Christian Bernreiter zeichnet der Preis Logistiker:innen für ihr couragiertes Handeln im Kontext von Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Beruf & Familie aus.

Logistik erwartet Abschwung, aber sieht sich gewappnet

Für den Trendindex der transport logistic, die von 9. bis 12. Mai 2023 in München stattfindet, haben in einer Online-Befragung im Januar mehr als 2.500 Dienstleister, Verlader und Ausrüster ihre Einschätzung der Lage abgegeben. Ein Teil blickt pessimistisch in die Zukunft, insgesamt ist die Branche aber robust aufgestellt. Was alle eint, ist der Mangel an Fachkräften und Fahrern in einem von Inflation geprägten Marktumfeld.

Deutsche leiden unter Lieferscham

Die Deutschen schämen sich dafür, sich Pakete nach Hause schicken zu lassen. Hintergrund sind die Folgen für die Umwelt und das Klima. 73 Prozent der deutschen Verbraucher sind sich bei einer Paketlieferung nach Hause über die schädlichen Auswirkungen auf Klima und Umwelt bewusst, ganze 40 Prozent schämen sich sogar dafür, Sendungen an der eigenen Haustür anzunehmen.

REWE Lieferservice startet im Ruhrgebiet

Online bestellt und bis an die Wohnungstür geliefert: Ab sofort profitieren Kundinnen und Kunden im Ruhrgebiet von schnellen Lieferungen und einem großen Sortiment. Auch die Bestellung und Lieferung am selben Tag ist in den entsprechenden Regionen möglich. Mit der Erweiterung des Angebots im Ruhrgebiet erreicht der REWE Lieferservice nun rund 15 Städte im Ruhrgebiet.