Deutsche Häfen bieten zu wenig Logistikflächen

Wegen Störungen in den Lieferketten kommt es unter anderem in der Seefracht zu Verspätungen und Rückstaus in den Häfen. Knappe Stellplätze sind ein Problem. Ende April wurden auch vor den deutschen Häfen Hamburg und Bremerhaven erste Schiffstaus gemeldet, mehrere Tage oder gar Wochen müssen die Containerfrachter auf ihre Abfertigung in den Häfen warten. Grund sind die weltweit angespannten Lieferketten aufgrund der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine.

Rotterdam kann Europa 2030 mit ca. 4,6 Millionen Tonnen Wasserstoff versorgen

Der Rotterdamer Hafen kann, mit dem hier aktiven Firmencluster und in Zusammenarbeit mit Exportländern, 2030 Nordwesteuropa mit mindestens 4,6 Millionen Tonnen Wasserstoff versorgen. Das ist wesentlich mehr, als wovon man bisher ausgegangen ist. Die Nutzung von 4,6 Millionen Tonnen Wasserstoff bedeutet eine CO₂-Reduzierung von 46 Millionen Tonnen und steigert somit die Energieunabhängigkeit Europas.

Häfen Duisburg und Rotterdam intensivieren Zusammenarbeit

Die Hafenverwaltungen von Duisburg und Rotterdam haben eine gemeinsame Absichtserklärung zur Erneuerung und Erweiterung ihrer bis 2020 zurückreichenden Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Neben den bestehenden Vereinbarungen zur Optimierung der logistischen Anbindung wird die Zusammenarbeit um Initiativen im Bereich der Digitalisierung und der Energiewende erweitert.

Zertifizierung für JadeWeserPort-Umweltmanagement

Das Umweltmanagement in Deutschlands einzigem Container-Tiefwasserhafen JadeWeserPort Wilhelmshaven wurde zum insgesamt vierten Mal PERS-zertifiziert. PERS ist die Abkürzung für Port Environmental Review System, ein Instrument zur umfassenden Analyse und Überwachung des Umweltmanagements speziell in Häfen.

Ohne Hafenkapazität für On- und Offshore keine Energiewende

Ohne zusätzliche Hafeninfrastruktur für die On- und Offshore- Windenergie kann die angestrebte Energiewende der Bundesregierung nicht gelingen. Spätestens ab 2024/25 wird es auf Grund von fehlenden geeigneten Umschlags- und Lagermöglichkeiten zu Verzögerungen bei der Umsetzung der ambitionierten Ausbauziele kommen“, prognostiziert Hans-Peter Zint, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven.

Containerschiffe stauen sich vor deutschen Häfen

Die weltweiten Probleme in den Lieferketten führen nun auch in Hamburg und Bremerhaven zu Schiffstaus. Vor der Nordseeküste stauen sich derzeit etwa ein Dutzend Frachtschiffe, die Bremerhaven oder Hamburg zum Ziel haben, um ihre Fracht loszuwerden. Doch bis sie abgefertigt werden können, vergehen womöglich noch Tage oder sogar Wochen.

Lidl gründet eine eigene Reederei

Lebensmitteldiscounter Lidl hat offenbar genug von Lieferproblemen und hohen Transportraten in der Seefracht – und nimmt das Ruder nun buchstäblich selbst in die Hand. Lidl will unter dem Namen „Tailwind Shipping Lines“ eine eigene Reederei gründen. Das gehe aus dem Register des Europäischen Markenamts hervor. Das zur Schwarz-Gruppe gehörende Unternehmen will so offenbar die Hoheit über die eigenen Lieferketten zurückgewinnen.

Schiff verliert zahlreiche Container

Bei der Reederei Maersk gab es einen kritischen Vorfall im Pazifischen Ozean. Ein Schiff, das von der dänischen Reederei Maersk betrieben wird, hat im Pazifischen Ozean zahlreiche Behälter verloren: Insgesamt 90 Container sollen bereits am Montag vergangener Woche, dem 21. März, auf offener See über Bord gegangen sein.

Nach Brand: Frachter mit Tausenden E-Autos von VW ist gesunken

Auf dem Containerfrachter „Felicity Ace“ brannte es eine Woche lang mitten im Ozean. Das Schiff ist nun gesunken. Das Containerschiff, das Mitte Februar nahe der Azoren im Atlantik in Brand geraten ist, ist bei einem Bergungsversuch gesunken. Etwa eine Woche lang brannte es auf dem Frachter, der rund 4.000 Elektrofahrzeuge geladen hatte.

Umschlagsplus in den niedersächsischen Seehäfen

Das Umschlagsplus in Niedersachsens Seehäfen Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven wird durch starke Entwicklungen sowohl bei Containern als auch im Stückgüterbereich getragen. Mit gut 51 Millionen Tonnen im Seeverkehr wurden letztes Jahr 6 % mehr Güter umgeschlagen.

Containermangel: Frachtkosten steigen weiter an

Wegen des Containermangels und hoher Nachfrage ist der Seetransport weiterhin sehr teuer. Der Kostenanstieg in den letzten zwei Jahren ist enorm. Händler müssen auch weiterhin mit hohen Kosten für Warenlieferungen rechnen: Bereits seit Mitte des letzten Jahres steigen die Frachtraten in der Containerschifffahrt rapide an.

Warenverlust in Millionenhöhe: Deutliche Sicherheitsrisiken bei Containerschiffen

Etwa 90 Prozent des grenzüberschreitenden Warenhandels werden auf dem Seeweg transportiert – und dabei verlieren Schiffe auch immer wieder Ladung. In den letzten beiden Pandemiejahren sollen beim Seetransport verstärkt Container über Bord gegangen sein.: Im Winterhalbjahr 2020/21 seien so Waren im Wert von mehreren 100 Millionen Euro verloren gegangen.

Hafen Emmerich vollendet erste Ausbaustufe der Erweiterung und vermeldet Vermarktungserfolg

Die 4.000 m² große, erste Erweiterungsfläche des Emmericher Hafens wird im Dezember an die Betreibergesellschaft Contargo Rhein-Waal-Lippe übergeben. Der Containerhafen ist damit nun 49.000 m² groß und soll bis spätestens Ende 2022 um eine zweite, 8.000 m² große Fläche wachsen. Der trimodal angeschlossene Emmericher Hafen, der zu den DeltaPort Niederrheinhäfen zählt, ist auch für Investoren sehr interessant.

Plug Power eröffnet zukünftige Europazentrale im Duisburger Hafen

Plug Power, einer der führenden Anbieter von Komplettlösungen mit grünem Wasserstoff für den globalen Markt, wird seinen europäischen Hauptsitz im Herzen des Duisburger Hafens ansiedeln. Das Unternehmen ist seit mehr als zehn Jahren in Europa tätig und möchte seine Geschäftsaktivitäten auf dem Kontinent weiter ausbauen.

Mehrere Terminals in Rotterdam ab 2025 bereit für den Wasserstoffimport

Die ersten Unternehmen im Rotterdamer Hafen bereiten sich intensiv auf die Lagerung, die Verarbeitung und den Durchfluss von Wasserstoff vor. Dieser vielversprechende Energieträger soll Firmen den Übergang zur Klimaneutralität ermöglichen. Das ist die wichtigste Ergebnis einer Studie über die Entwicklung von Wasserstoffimportterminals in Rotterdam, die vom Hafenbetrieb in Auftrag gegeben wurde.

DeltaPort Niederrheinhäfen sollen Drehscheibe für H2-Verteilung werden

Nachhaltig produzierter Wasserstoff kann einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende leisten. Dazu wird der alternative Energieträger künftig auch über die Überseehäfen importiert werden müssen. Dabei kommt den DeltaPort Niederrheinhäfen (DPN) als Drehscheibe eine wichtige Rolle für die Versorgung des Ruhrgebiets und der Rheinschiene zu.

Ikea chartert eigene Schiffe, um die Regale zu füllen

In vielen Ikea-Märkten machen sich Lücken breit. Nun übernimmt der Schwede die Logistik daher kurzerhand selbst. Die Logistikbranche hatte dieses Jahr vielerorts schwer zu kämpfen. Die Krise im Suezkanal und pandemiebedingte Schließungen von Logistikstandorten korrelierten nicht unbedingt positiv mit gesteigertem Transportaufkommen.

Schiffsstau auf Rekordniveau: Hafenterminal in China nun wieder in Betrieb

Schließungen an Chinas wichtigsten Handelshäfen haben gravierende Auswirkungen auf den hiesigen Warenimport – das gilt auch im Fall der zweiwöchigen Zwangspause eines Terminals in Ningbo.